Eindrücke aus dem Unterricht – Die Caesar-Chiffre

19. November 2020 | D. Schollmeier

Im Differenzierungskurs-Informatik beschäftigen sich die SchülerInnen auch mit dem Ver- und Entschlüsseln von Nachrichten. Eines der ältesten bekannten Verfahren geht dabei auf Caesar zurück. Enkela Latifi und Xenia Ferber-Brull haben dazu folgendes ausgearbeitet:

„Die Caesar-Chiffre ist ein symmetrisches Verschlüssleungsverfahren. Dieses wurde zu den Zeiten der Römer hauptsächlich verwendet, um Briefe zu verschlüsseln. Die Caesar-Chiffre ist recht simpel: Das Alphabet was wir kennen, wird einfach um beliebig viele Stellen verschoben. Das heißt, wenn man das Alphabet beispielsweise um fünf Stellen verschiebt, wird das A zu einem F, das B zu einem G, das C zu einem H und so weiter. Da das Alphabet nur 26 Buchstaben hat, braucht man maximal 25 Versuche, um eine Verschlüsselung zu entschlüsseln.“

Eine solche Chiffre wurde oft als kreisförmiges Gerät mitgeführt, so dass die Empfänger von Nachrichten diese zum schnellen Entschlüsseln benutzen konnten (Nachbau der SchülerInnen – siehe Bild).