Ehemalige berichten

Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler fühlen sich dem Helmholtz nach wie vor sehr verbunden. Aber was macht diese Schule so besonders? Wir haben nachgefragt. Den Anfang machen Ekaterina Feldmann und Marleen Seemann.


Marleen Seemann

Wer bin ich?Marleen Seemann

Mein Name ist Marleen Seemann und ich habe das Helmholtz-Gymnasium 2016 nach acht Jahren Schulzeit mit dem Abitur verlassen.

Nach meiner Grundschulzeit ging es auch für mich auf die Suche nach einer weiterführenden Schule. Da bereits meine Mutter das Helmholtz besucht hatte war das HG die erste Schule, die ich mir ansah. Aufgrund des schon damals ausgebauten Sportprogramms, insbesondere im Fußball, fiel mir die Wahl für das HG nicht schwer.

Nach meinem Abitur habe ich ein freiwilliges soziales Jahr im Rettungsdienst bei der Stadt Bielefeld gemacht und dabei die Qualifikation zur Rettungssanitäterin erlangt. Nach dem FSJ habe ich ein Jahr hauptamtlich im Rettungsdienst weitergearbeitet. Seit 2018 studiere ich Sportwissenschaft und Sozialwissenschaften auf Lehramt an der Universität Bielefeld.

 

Was ist cool am HG?

Besonders cool und wertvoll fand ich den Umgang zwischen LehrerInnen und SchülerInnen. Bei Problemen und Sorgen gab es immer jemanden, dem man sich anvertrauen konnte. Man war also nie auf sich alleingestellt. So eine Unterstützung ist nicht immer selbstverständlich.

Zudem bietet das HG sehr viele Möglichkeiten sich inner- und außerschulisch zu engagieren. Neben einigen Sprachangeboten, dank Kooperationen mit anderen Schulen, bietet das HG zahlreiche Schulmannschaften aus unterschiedlichen Sportarten an. Auch den Schulsanitätsdienst kann ich nur herzlichst empfehlen 😊

 

Was hat mich während der Zeit am HG geprägt?

Am HG konnte ich mich vor allem sportlich profilieren und meinen Talenten sowie Interessen nachgehen. Auch der Schulsanitätsdienst hat mir geholfen, mich nach meiner Schulzeit beruflich zu orientieren.

Zudem hat das HG auch zur Entwicklung meiner Potenziale und schließlich auch zu Entfaltung meiner Persönlichkeit beigetragen.

Für ein Lehramtsstudium entschied ich mich, weil ich aus meiner eigenen Schulzeit vieles für das spätere Leben mitnahm. Besonders meine LehrerInnen halfen mir dabei die Person zu werden, die ich heute bin und unterstützten mich tatkräftig bei all meinen schulischen Vorhaben. Daran wollte ich mir ein Beispiel nehmen, indem ich zukünftige SchülerInnen neben dem fachlichen auch charakterlich fördern möchte.

 

Mein schönstes Erlebnis am HG?

Puuh, da gab es einige …

Auf jeden Fall dazu gehört die Fahrt nach Duisburg, wo wir mit der Fußballschulmannschaft an einem Futsalturnier teilgenommen haben, nachdem wir Bezirksmeister geworden sind.

Aber auch das innerschulische Volleyballturnier in der EF war ein Highlight! Vor allem die Spiele gegen das LehrerInnenteam sorgten für viel Spaß auf beiden Seiten.


Ekaterina Feldmann

Wer bin ich?

Ich bin Ekaterina Feldmann und habe das Helmholtz-Gymnasium (HG) von 2000 bis 2009 besucht. Obwohl ich im Jahr 2000 gerade einmal 1,5 Jahre in Deutschland lebte, habe ich eine Gymnasialempfehlung

bekommen und machte mich mit meinen Eltern auf die Suche nach der passenden Schule. Ich war sehr aufgeregt und hatte Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Ich habe mir drei Gymnasien und eine Gesamtschule angeschaut. Am Ende überzeugte mich das HG am meisten. Ich würde mich immer wieder für das HG entscheiden.

Nach meinem Abitur habe ich Europastudien in Bremen, St. Petersburg und Berlin studiert. Heute lebe ich in Berlin und arbeite als Referentin für Politik und Unternehmenskommunikation.

 

Was ist cool am HG?

Sehr cool fand ich es, dass wir während der 5. Und 6. Klasse von Altschaffern begleitet wurden. So wurde uns der Neubeginn an der neuen Schule erleichtert.

Sehr geschätzt habe ich auch den offenen und wertschätzenden Umgang zwischen den LehrerInnen und SchülerInnen.

Und die Kooperation mit dem Ceciliengymnasium ist cool. Auf dieses Weise bietet das HG ein Fächerangebot, das es an keiner anderen weiterführenden Schule in Bielefeld gibt.

 

Was hat mich während der Zeit am HG geprägt?

Das HG hat entscheidend zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen. Ich bin froh, dass ich dort nicht nur Wissen vermittelt bekommen habe. Dank der zahlreichen außerschulischen Angebote wie der AGs oder der Möglichkeit des Engagements in der Schülervertretung und der Schülerzeitung, konnte ich mich ausprobieren und neue Interessen und Fähigkeiten entdecken. Die Grundsteine für mein heutiges politisches Engagement und für meine journalistische Arbeit wurden am HG gelegt.

Ich bin dankbar dafür, dass mich meine Lehrerinnen und mein Schulleiter seinerzeit zur Bewerbung für das START Schülerstipendium für engagierte Zuwanderer sowie für das Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes ermutigt und mich dabei unterstützt haben.

 

Mein schönstes Erlebnis am HG?

Die Kursfahrt nach London mit meinem Englisch-Leistungskurs. Es war spannend, die Orte aus dem Englischbuch einmal live zu sehen und die Sprachkenntnisse so richtig in der Praxis auszuprobieren. Und die Museen in London – unschlagbar!