Chemie-Adventskalender (Tür 24)

Thermit

Hier sieht man die Reaktion von Thermit.  

Thermit besteht aus Eisen und Aluminium-Oxid. Bei der exothermen Reaktion bildet es Temperaturen von 2500-3000° C.  

Aufgrund der starken Hitze die hierbei entsteht, wird dieses Verfahren häufig zum Schweißen, beispielsweise von Eisenbahnschienen, verwendet.

 

Für Chemie-Cracks:

Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion bei der mithilfe von Aluminium Eisen(III)-Oxid zu Eisen reduziert wird. Das Aluminium wird dabei oxidiert. Das Ausgangsgemisch aus diesen beiden Stoffarten läuft unter dem Markennamen Thermit.  

 

Autor*innen: Tim Gärtner & Lennart Ebert 

 

Die Fachschaft Chemie wünscht allen…

Chemie-Adventskalender (Tür 23)

Pharaoschlange

Heute zeigen wir Euch einen Versuch, den ihr sogar zu Hause nachmachen könnt ,allerdings nur mit Hilfe und unter Aufsicht von Erwachsenen. Diesen Versuch bitte niemals alleine durchführen, es kann zu schweren Verbrennungen kommen! Die sogenannte Pharaoschlange wird auch als Scherzartikel verkauft, bei dem eine lange dunkle „Schlange“ aus dem Nichts erwächst. Schaut Euch einmal das Video an:

Quelle: Youtube

 

Für Chemie-Cracks:

Hier gibt es verschiedene Aspekte, die zu dieser Erscheinung führen. Zuerst entsteht durch die ablaufende Reaktion der Inhaltsstoffe der Emser-Pastillen (im Video werden sie einzeln aufgeführt) Kohlenstoffdioxid. Diese Substanz ist gasförmig und würde normalerweise sofort in die Raumluft verschwinden, allerdings wird das entstehende Kohlenstoffdioxid gleich in ein Gerüst aus Kohlenstoff eingebunden, welches bei der Verbrennung des Zuckers entsteht. Da Kohlenstoff schwarz ist, ist auch die Pharaoschlange schwarz und da diese jetzt durch das Kohlenstoffdioxid „aufgeblasen“ wird entsteht ein schwarzer Schaum, welcher sich wie eine Schlange aus der Schale schlängelt.

Chemie-Adventskalender (Tür 22)

Kerzentablett 

Die Kerze verbrennt den Sauerstoff in dem Glas. Hierdurch wird ein Unterdruck erzeugt. Wenn die Kerze ausgeht, ist der gesamte Sauerstoff aufgebraucht. Nun ist in dem Glas ein Vakuum entstanden. Dieses sorgt dafür, dass das Glas so stark an das Brett gezogen wird, dass man nun das Glas mit Brett heben kann. Die Verbindung ist so stark, dass man sogar schwere Gegenstände auf das Brett legen kann.  

 

Autor*innen: Jasper Gockel 

Chemie-Adventskalender (Tür 21)

Cola-Rakete

Mentos in eine Flasche mit zuckerfreier Cola fallen zu lassen löst einen physikalischen Vorgang aus: Während die Mentos durch die Cola nach unten sinken, zerstören sie die Verbindung zwischen dem Kohlenstoffdioxid und dem Wasser (also der Verbindung, die Brausegetränke sprudelig macht), sodass das gasförmige Kohlenstoffdioxid den Flaschenhals hoch und aus der Flasche herausströmt. Wenn du den Deckel wieder auf die Flasche drehst, nachdem du die Mentos in die zuckerfreie Cola gegeben hast, hältst du das Gas in der Flasche, sodass sich Druck aufbaut. Sobald die Flasche umkippt und auf den Boden aufprallt, fliegt der Deckel ab und der Druck entweicht, wobei die Flasche in die Luft geschossen wird. 

Soweit zumindest die Theorie. Dass das Ganze nicht so ganz einfach ist, zeigen folgende Versuche 

 

In diesem Video kann man sehen, wie es mit Backpulver gelingt, eine Colarakete zu erzeugen:  

Klick Mich! (Youtube-Link)

 

Autor*innen: Merivan Avci & Selina Gök

Chemie-Adventskalender (Tür 20)

Flourescein

Gestern haben wir Euch ja die leuchtenden Luminol-Bällchen gezeigt (Tür#19) und heute wollen wir Euch noch einen anderen Farbstoff eingepackt in Alginat zeigen. Hierbei handelt es sich um den in der Überschrift erwähnten Farbstoff Fluorescein. Bestrahlt man diesen mit UV-Licht, dann leuchtet er giftig-grün, wie man im folgenden Video sehen kann:

 

Auch bei normalem Licht leuchtet das Fluorescein grün. Allerdings sieht es unter UV-Licht noch eher aus, wie kleine außerirdische Fischeier.

 

Für Chemie-Cracks:

Flourescein ist wie Luminol ein Molekül, welches bei Bestrahlung mit Licht und insbesondere mit UV-Licht eine Leuchterscheinung zeigt. Dabei beruht diese auf dem gleichen Mechanismus wie beim Luminol, dessen Elektronen durch das einfallende Licht angeregt werden und sich damit in einem höheren Energiezustand befinden. Fallen sie aus diesem angeregten Zustand zurück in den Ausgangszustand, dann emittierten sie Photonen einer bestimmten Energiemenge und erzeugen damit besagte Lichterscheinung. Bei Fluorescein reicht dabei eine sehr geringe Menge an Farbstoff für eine sehr deutliche Färbung, wie man am St. Patrick’s Day in Chicago sehen kann.

Quelle: Wikipedia

Dieses exzellente Vermögen zur Färbung auch schon bei geringen Mengen Farbstoff rührt von der guten Quantenausbeute von fast 93%, das Fluorescein nutzt also die einstrahlende Energie sehr gut aus. Dadurch findet man diesen Farbstoff in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens, zum Beispiel als Farbstoff in Notfallausrüstung, denn schon 500 g Fluorescein reichen um ca. 4000 m² Wasseroberfläche zu färben. Weiterhin findet man den Farbstoff in Shampoos, Kosmetika oder auch Kühlmitteln von Fahrzeugen, um mit der UV-Lampe schnell Leckagen finden zu können.

Chemie-Adventskalender (Tür 19)

Alginsäure/Alginat

Heute zeigen wir euch, wie ein Stoff die sogenannte Molekularküche im Sturm erobert hat, aber auch abseits davon interessante chemische Anwendungsmöglichkeiten besitzt. Wie in der Überschrift zu lesen, soll es heute um Alginate gehen, dies sind die Salze der Alginsäure. Dabei ist Alginsäure das strukturgebende Element der Zellwände in Algen. Man gewinnt es meist aus Braunalgen, allerdings kann es auch von anderen Lebensformen wie zum Beispiel Bakterien gebildet werden. Wenn man nun dieses Alginat mit anderen Chemikalien reagieren lässt, entstehen in einer schlagartigen Reaktion dreidimensionale Strukturen, die relativ stabil sind.  Im nächsten Video seht ihr, wie wir dem Alginat Luminol (Tür #16) zugesetzt haben und damit kleine leuchtende Kugeln erzeugen, sobald das zugetropfte Alginat mit der Lösung in Kontakt kommt.

 

Dieses Phänomen macht man sich auch in der Molekularküche zunutze, und verpackt unterschiedliche Nahrungsbestandteile in solchen Alginatbällchen. Ebenso benutzt man Alginat als Verdickungs- und Geliermittel bei Bio- oder Diätlebensmitteln wie zum Beispiel Speiseeis, Suppen, Backwaren oder Saucen.

 

Für Chemie-Cracks:

Alginat bildet zusammen mit einigen positiv geladenen Ionen (zum Beispiel Calcium) eine besondere dreidimensionale Struktur. Dabei spricht man vom Eierschachtel-Modell, wo das positive Kation in eine Zick-Zack-Struktur, bestehend aus Alginat, eingelagert wird. Nun können sich daran weitere Zick-Zack-Strukturen anlagern und bilden somit schlagartig eine dreidimensionale Struktur. Wenn dies in einer Lösung passiert, dann bildet die dreidimensionale Struktur eine Kugel wie im Video zu sehen.

 

Chemie-Adventskalender (Tag 18)

Lavalampe

Hier zeigen wir euch, wie man das Prinzip einer Lava-Lampe zu Hause darstellen kann:

 

Die Brausetablette sinkt durch die Ölschicht in die Wasserschicht, wo sie zu sprudeln beginnt. Farbige

Wasserblasen steigen auf und sinken wieder ab.

 

Für Chemie-Cracks:

Öl und Wasser vermischen sich nicht. Das Öl schwimmt auf dem Wasser, weil es eine geringere Dichte hat.

Die Brausetabletten enthalten Zitronensäure und Natriumhydrogencarbonat (Natron), die erst im Wasser zusammen reagieren und Kohlensäure bilden.

Da Kohlensäure ein Gas ist, steigen die Gasbläschen nach oben und ziehen farbige Wasserblasen mit sich. Sobald die Gasbläschen platzen und das Gas entweicht, sinken

die Wasserblasen wieder ab.

 

Autor*innen: Arvid Würdemann & Loris Cavaliere

Chemie-Adventskalender (Tag 17)

Naturfarbstoffe

Extraktion von Farbstoffen aus Naturmaterialien

Farbstoffe zu Hause herstellen – das ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht zuerst denkt. Das Ganze beruht auf einem kleinen, einfachen Experiment, das man leicht zu Hause nachmachen kann:

Blauer Farbstoff aus Blaubeeren

Einigen Blaubeeren werden zerkleinert und in einem Marmeladenglas mit Wasser bedeckt. Nun werden 2-3 Esslöffel Öl hinzugegeben.

Anschließend werden noch 1 bis 1 ½ Teelöffel Natron zugefügt und das Glas wird verschlossen und gut geschüttelt (mindestens 1 Minute).

Schließlich lässt man den Ansatz 3 bis 5 Minuten stehen und kann anschließend beobachten, wie gut das Öl gefärbt ist.

Orangener Farbstoff aus Karotten

Eine Karotte wird fein geraspelt und in einem Marmeladenglas mit Wasser bedeckt. Nun werden 2-3 Esslöffel Öl hinzugegeben.

Anschließend wird das Glas verschlossen und gut geschüttelt (mindestens 1 Minute).

Schließlich lässt man den Ansatz 3 bis 5 Minuten stehen und kann anschließend beobachten, wie gut das Öl gefärbt ist.

Vorher

Nachher

Vorher

 Nachher

Die blauen Farbstoffe der Heidelbeeren (Anthocyane) lösen sich gut im Wasser aber schlecht im Öl. Das Öl lässt sich mit diesen Farbstoffen nicht färben. Die orangenen Farbstoffe der Karotte hingegen (Carotine) lösen sich nicht so gut im Wasser, dafür gut im Öl. Das Öl nimmt deswegen in diesem Versuch eine kräftig orangene Farbe an.

Da die Anthocyane im Wasser eine deutlich größere Konzentration aufweisen als im Öl ist für sie der Wert für K < 1

Carotinoide hingegen lösen sich im Öl in größerer Konzentration als im Wasser. Für sie gilt: K > 1

 

Autor*in: Alysea Butt

Chemie-Adventskalender (Tag 16)

Chemisches Leuchten

Manche Substanzen geben viel Energie bei ihrer Herstellung oder einer anderen chemischen Reaktion ab. Diese Energie, die dann frei wird, können wir meist als Wärme, Lichterscheinung oder beides wahrnehmen. Eine andere Art von Lichterscheinung aufgrund einer chemischen Reaktion ist die sogenannte Chemolumineszenz. Im heutigen Beispiel geht es um diese Lichterscheinung bei der Substanz Luminol. Füllt man Luminol mit einer zweiten Lösung in ein Gefäß, so kommt es zu einer chemischen Reaktion in deren Verlauf man Chemolumineszenz beobachten kann, allerdings nur bei fast völliger Dunkelheit. Dies haben wir im folgenden Video einmal nachgestellt:

 

Luminol kann man auch zum Nachweis von kleinsten Mengen an Blut verwenden und somit findet es Anwendung in der Kriminalistik. Dort reagiert das Luminol mit dem Eisen in unserem Blut und erzeugt ebenfalls eine Lichterscheinung.

 

Für Chemie-Cracks:

Verantwortlich für die Chemolumineszenz ist das Anregen von Elektronen innerhalb der Atome. Diese befinden sich erst in einem Grundzustand und werden durch die Reaktion in einen Zustand höherer Energie befördert (Singulettzustand). Wenn sie aus diesem in den Grundzustand zurück fallen, wird dabei Energie in Form eines Photons im blauen Bereich des Lichtspektrums des sichtbaren Lichts emittiert (also abgegeben).

 

Autor*innen: Marc Altmeppen

Chemie-Adventskalender (Tür 14)

Die Zitronen Batterie

Batterien kennt Ihr wohl alle, denn die sind aus unserem heutigen Leben, gerade in Form von Akkus für Smartphone oder Tablet nicht mehr wegzudenken. Doch das grundlegende Prinzip hinter einer Batterie oder einem Akkumulator (kurz Akku) ist immer gleich. Dieses kann man auch in einer normalen Frucht erzeugen. Zum Beispiel in einer Zitrone, hier seht ihr ein kurzes Video von einem Aufbau mit mehreren Zitronen und einer kleinen Lampe, genauer gesagt einer Leuchtdiode:

 

Es handelt sich hierbei um eine besondere chemische Reaktion, bei der sich kleine Teilchen, die sogenannten Elektronen, zwischen den Mettallteilen (Kupfer- und Zinkblech) bewegen und damit kleine Mengen Energie transportieren können. Da sich sehr viele dieser Teilchen bewegen, wird so viel Energie transportiert, dass man eine Diode damit zum Leuchten bringen kann.

 

Für Chemie-Cracks:

Es handelt sich hierbei um eine Redoxreaktion. Von der Anode (Zinkblech) ausgehend, fließen die Elektronen durch den Stromkreislauf hin zur Kathode (Kupferblech). Dabei wird die Anode oxidiert und die Kathode reduziert, was bedeutet, dass die Anode Stück für Stück zerstört wird. In der Zitrone liegen nämlich Hydronium-Ionen () vor, welche in einer chemischen Reaktion mit den Atomen des Zinkblechs reagieren:

 

 

Dabei ist die von einer Zitrone erzeugten Energiemenge ziemlich gering, allerdings kann man, wie im Video zu sehen, mehrere Zitronen miteinander verbinden, in Reihe schalten, nennt man das. Damit kann man dann wesentlich mehr Energie erzeugen. Wie im nächsten Video zu sehen, kann man es sogar ziemlich übertreiben:

 

Quelle: Mark Rober – YouTube

 

Autor*innen: Ajen Sivanandan, Tristan Salchow, Subankan Srirangavasan, Elias Klingelberg

Chemie-Adventskalender (Tür 13)

Feuerwerk

Obwohl ein Feuerwerkskörper von außen nur aus einer Hülse, Kappe und Zündschnur besteht, verläuft im Inneren eine beeindruckende chemische Reaktion. Die Treibladung, die das eigentliche Feuerwerk in den Himmel befördert, besteht aus Schwarzpulver (Mischung aus Salpeter, Schwefel und Kohle). Dieses Schwarzpulver wird mit Lösungsmitte gemischt und es entstehen kleine Kugeln. Das leuchtende Grün des eigentlichen Feuerwerks entsteht das Abbrennen einer Zündmischung, welche Bariumverbindungen enthält. Rot erzielt man durch den Zusatz von Strontiumverbindungen, blau durch Kupferverbindungen und das leuchtende Weiß entsteht durch Aluminiumverbindungen.

 

Quelle: Pyroland Feuerwerkshop – YouTube

Autor*innen: Clara Wiens & Eylül Kaya

Chemie-Adventskalender (Tür 12)

Bunte Flammen

Die Alkali-Metalle habt ihr bereits am zweiten Dezember kennen gelernt. Sie können aber noch mehr als „nur“ explodieren. Gelangen sie in eine Flamme, so sind Phänomene der Flammenfärbung zu beobachten (Flammen nehmen verschiedenste Farben an). Diese Verfärbung entsteht durch eine Energieumwandlung. Ein physikalisches Phänomen!!

Für Chemie-Cracks:

In dem kleinen Versuch, den das Video zeigt, wurden Lösungen folgender Metallsalze in die Brennerflamme gesprüht:

  • Lithiumcarbonat
  • Kaliumsulfat
  • Natriumsulfat
  • Bariumnitrat
  • Strontiumnitrat
  • Kaliumchlorid
  • Calciumnitrat
  • Natriumchlorid

 

Autor*innen: Jonathan Grothaus & Dennis Maier (Text), Lennart Ebert (Video)

Chemie-Adventskalender (Tür 11)

Die leuchtende Gurke

Heute wollen wir Euch ein gefährliches, aber optisch eindrucksvolles Experiment zeigen (Bitte NICHT! zu Hause nachmachen). Dabei handelt es sich um die sogenannte leuchtende Gurke. Dabei schließt man eine Gurke an zwei sogenannte Elektroden (meist sehen diese aus wie Metallstäbe) und steckt diese in beide Seiten einer handelsüblichen Essiggurke. Die Elektroden dürfen sich dabei nicht berühren und müssen mit einem abgeschirmten Kabel mit einem Transformator (Kasten zur Steuerung des Stroms) verbunden werden. Dunkelt man nun den Raum ab und erhöht die Spannung am Transformator, so beginnt die gurke zu leuchten. Schaut es Euch mal an:

 

Für Chemie-Cracks:

Die Essiggurke besteht zu 90% aus einer Salzlösung. In dieser Salzlösung sind sogenannte Ionen vorhanden, also bewegliche Ladungsträger (hier Natrium- und Chlorid-Ionen), welche den elektrischen Strom sehr gut leiten. Durch die hohe Spannung, welche man über den Transformator anlegt, entsteht in der Gurke eine große Reibung der beweglichen Ladungsträger und damit verbunden große Hitze. In Verbindung damit finden viele kleine Knallgasreaktionen innerhalb der Gurke statt. Aus diesem Zusammenspiel entsteht genug Energie, um die Natrium-Ionen der Gurke in einen energetisch angeregten zustand zu bringen. Kehren sie nach der Anregung in ihren energetischen Grundzustand zurück, geben Sie die Energie, die durch den Strom hinzugefügt wurde, in Form von farbigem Licht wieder ab.

 

Autor*innen: Sophie Behnke

Chemie-Adventskalender (Tür 10)

Wasserstoff

Wasserstoff, das Element mit der geringsten Dichte, kann in der Schule sowohl gewonnen als auch verbrannt werden. Das zeigt das Video für den heutigen Tag:

 

Für Chemie-Cracks:

Im ersten Teil des Videos wurde Wasserstoff durch eine Zerlegung von Wasser durch elektrischen Strom gewonnen – nach dem gleichen Prinzip wird auch Wasserstoff für Brennstoffzellen in Fahrzeugen gewonnen. Der so gewonnene Wasserstoff konnte durch eine Knallgasprobe nachgewiesen werden. Schließlich wurde der Wasserstoff im Ballon verbrannt.

 

Autor*innen: Julius Venter, Anton Specht & Leonardo Nallo

Chemie-Adventskalender (Tür 9)

Taschenwärmer

Taschenwärmer halten die kalten Hände warm, man kennt sie üblicherweise in hübschen Verpackungen mit einem Plättchen in der flüssigen Lösung. Die Reaktion, die in einem Taschenwärmer passiert, kann jedoch auch ganz einfach in einem Ragenzglas durchgeführt werden.

Seht selbst in diesem Video, wie die schönen Kristalle entstehen:

Für Chemie-Cracks:

Für diesen Versuch benötigt man 10 g Natriumacetat und 1 ml Wasser. Das Gemisch wird erhitzt, bis es flüssig ist und anschließend auf Raumtemperatur abgekühlt. Das funktioniert gut, indem man das Reagenzglas in ein kaltes Wasserbad stellt. Zum Schluss verschließt man das Reagenzglas und schüttelt es einmal kräftig.

 

Autor*innen: Victoria Grabowski & Nicole Kontush

Chemie-Adventskalender (Tür 7)

Dichte-Weihnachtsbaum

Dichte Turm — erkennst du den Weihnachtsbaum?

Hier ein Video davon:

Für Chemie-Cracks:

Bei dem Versuch handelt es sich um das Phänomen der unterschiedlichen Dichten von Flüssigkeiten. Die Dichte ist unabhängig von der Menge einer Flüssigkeit sowie der Größe eines Gegenstandes.

Diesen Versuch könnt ihr zu Hause nachmachen:

Materialien 

  • Ein schmales hohes Gefäß
  • Honig
  • Milch
  • Spülmittel
  • Wasser
  • Öl
  • verschiedene kleinere Gegenstände 
  • Lebensmittelfarbe fürs Auge 

 

Autor*innen: Chantal Mahnkopf & Dana Hasko

Chemie-Adventskalender (Tür 6)

Brennender Geldschein

So sieht es aus, wenn Chemiker einen Geldschein in magischem Feuer eben nicht verbrennen:

 

Für Chemie-Cracks:

Der Geldschein wird in ein Gemisch getaucht, welches zur Hälfte aus Wasser und zur anderen Hälfte aus Spiritus besteht. Wenn man diesen anzündet verbrennt der Spiritus und der Geldschein bleibt erhalten.

 

Autor*innen: Benedict Kasior & Dinu Punniyaratnam

Chemie-Adventskalender (Tür 5)

Selbstschüttende Flüssigkeit – Polyethylenglykol (PEG)

Polyethylenglykol (kurz PEG) ist ein langkettiges flüssiges Makromolekül, das in der Lage ist, beim leichten Ankippen eines Glases fast die ganze Flüssigkeit mit nach unten zu ziehen.

Klick mich! (führt zu einem Youtube-Video)

Für Chemie-Cracks:

Polyethylenglykol wird durch Polymerisation von Ethylenoxid mittels alkalischer Katalyse hergestellt, wobei Wasser, Monoethylenglykol oder Diethylenglykol als Startmolekül verwendet werden können. Nach Erreichen der gewünschten Molekülmasse wird die Reaktion durch Zusatz einer Säure (z. B. Milchsäure) abgebrochen.

Autor*in: Maxim Koschel

Chemie-Adventskalender (Tür 4)

Elefantenzahnpasta

Wasserstoffperoxid zersetzt sich sehr leicht in Wasser und Sauerstoff. In diesem Versuch beschleunigt Iod (aus Kaliumiodid) diese Reaktion und verhilft zu einer superschnellen Bildung von Sauerstoff. Dieser bildet mit dem vielen Spülmittel große Mengen an Schaum. Dabei wird auch Wärme freigesetzt, also ist die Reaktion exotherm.

Wenn Iod für die Reaktion verwendet wird, sollte dieses nach der Durchführung zunächst mit Natriumthiosulfat übergossen werden, um es weniger schädlich zu machen. Anschließend kann der Schaum im Abfluss weggespült werden.

Das folgende Video zeigt diesen Versuch, wie er in unserer Schule von uns Schülerinnen durchgeführt werden kann.

Elefantenzahnpasta

Der Link führt euch zu einem Youtube-Video, in dem ihr diese Reaktion in großer Form sehen könnt:

„Devil‘s toothpaste“

Autor*innen: Noemi Langenberg, Emilya Rieger & Dennis Maier

Chemie-Adventskalender (Tür 2)

Alkalimetalle – explosive Reaktionen

Als Alkalimetalle werden die chemischen Elemente Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Caesium, und Francium aus der ersten Hauptgruppe des Periodensystems bezeichnet. Sie sind silbrig glänzende, reaktive Leichtmetalle mit einer geringen Dichte. Mit vielen Stoffen (z.B. aus Luft oder Wasser) reagieren Sie teilweise äußerst heftig und unter starker Wärmeentwicklung.

Das zeigt in beeindruckender Weise das folgende Video:

Für Chemie-Cracks:

Die Alkalimetalle sind so reaktionsfreudig, weil sie in ihrer Valenzschale (äußerste Schale) ein einzelnes Elektron (einzelnes Valenzelektron) besitzen.

Autor*in: Feline Lohkamp

Chemie-Adventskalender (Tür 1)

Habt ihr schonmal gesehen, wie die Hölle der Gummibärchen aussieht? Dann schaut mal hin:

 

Für Chemie-Cracks:

Bei diesem Versuch verbrennt das Gummibärchen in einem Reagenzglas mit dem Stoff Kaliumchlorat. Für die Verbrennung des Bärchens benötigt man Sauerstoff. Dieser ist durch das Kaliumchlorat gegeben, das eine sauerstoffreiche Verbindung ist und sich beim Erhitzen zersetzt. Das Kalium ist für die hell-violette Flammenfärbung verantwortlich.

Autor*innen: Arvid Würdemann & Loris Cavalliere

Chemie-Adventskalender

Künstler*in: Paula Scholz

 

 

Frau Scholz (Organisatorin) mit einigen Schülerinnen und Schülern der Q2 von links: Nicole Kantush, Dinushigan Punniyaratnam und Victoria Grabowski.

Was macht eine Schülervertretung eigentlich?

Die Schülervertretung einer Schule hat verschiedenste Aufgaben:

  • die konkrete Vertretung der Interessen der Schülerschaft
  • die Mitgestaltung und Verbesserung des Schulalltages
  • die Organisation von Veranstaltungen an der Schule und für die Schülerschaft
  • die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bei Konflikten und Problemen
  • die Vertretung der Schülerschaft in verschiedenen Gremien der Schule (z.B. Schulkonferenz, Fachkonferenz etc.)
  • die Vertretung des Helmholtz-Gymnasiums in der Bezirksschülervertretung und der Landesschülervertretung

 

Die SV kennenlernen und/oder ein Teil davon werden!

Schön, dass Du mit dem Gedanken spielst uns entweder nur mal zu besuchen oder Dich in der Schülervertretung zu engagieren.  Die Schülervertretung des Helmholtz-Gymnasiums trifft sich jeden Donnerstag in der 7. Stunde. Im Moment treffen wir uns aufgrund der Hygiene-Regeln in der Aula, weil wir da besser Abstand halten können. Sonst treffen wir uns im SV-Raum gegenüber der Mensa. Wenn Du also Lust hast uns kennen zu lernen, dann schau einfach an einem Donnerstag bei uns vorbei. So ein Besuch ist auf jeden Fall nicht verbindlich und zwingt Dich zu nichts, allerdings freuen wir uns über jede/jeden SchülerIn die/der uns unterstützten möchte.

Wenn Du uns eine wichtige Nachricht zukommen lassen willst, kannst Du dies natürlich auch ohne einen direkten Besuch machen. Dafür gibt es den Briefkasten neben dem Eingang zum SV-Raum (beim Wasserspender) oder Du schreibst uns bei Instagram.

Eindrücke aus dem Unterricht – Die Caesar-Chiffre

Im Differenzierungskurs-Informatik beschäftigen sich die SchülerInnen auch mit dem Ver- und Entschlüsseln von Nachrichten. Eines der ältesten bekannten Verfahren geht dabei auf Caesar zurück. Enkela Latifi und Xenia Ferber-Brull haben dazu folgendes ausgearbeitet:

„Die Caesar-Chiffre ist ein symmetrisches Verschlüssleungsverfahren. Dieses wurde zu den Zeiten der Römer hauptsächlich verwendet, um Briefe zu verschlüsseln. Die Caesar-Chiffre ist recht simpel: Das Alphabet was wir kennen, wird einfach um beliebig viele Stellen verschoben. Das heißt, wenn man das Alphabet beispielsweise um fünf Stellen verschiebt, wird das A zu einem F, das B zu einem G, das C zu einem H und so weiter. Da das Alphabet nur 26 Buchstaben hat, braucht man maximal 25 Versuche, um eine Verschlüsselung zu entschlüsseln.“

Eine solche Chiffre wurde oft als kreisförmiges Gerät mitgeführt, so dass die Empfänger von Nachrichten diese zum schnellen Entschlüsseln benutzen konnten (Nachbau der SchülerInnen – siehe Bild).

Eindrücke aus dem Unterricht – Das Binärsystem

Im Laufe des Unterrichts lernen die SchülerInnen auch andere Zahlensysteme kennen, zum Beispiel das Binärsystem oder das Hexadezimalsystem. Zum Binärsystem haben Amadeus Held und Maxim Tschishow aus dem Differenzierungskurs der Jahrgangsstufe 8 eine interessante Ausarbeitung angefertigt:

„Das Binärsystem ist im Vergleich zum Dezimalsystem ein Dualsystem, was bedeutet, dass es ein System mit zwei Ziffern ist, während das Dezimalsystem, welches wir normalerweise nutzen, zehn Ziffern hat, nämlich 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9. Das Binärsystem wird meistens in der Informationstechnik genutzt. So können beispielsweise Nachrichten durch die Sequenz von zwei Symbolen, der Null (0) und der Eins (1) dargestellt werden. Man kann auch Dezimalzahlen als Binärcode darstellen. Dafür muß man nur die Zahl, die man umwandeln will, zum Beispiel 244, durch Zwei teilen. Das Ergebnis teilt man dann immer wieder durch Zwei, bis man als letzte Rechnung Eins durch Zwei teilt. Eine wichtige Sache beim Umrechnen ist die Berücksichtigung des Restes, der vorkommt, wenn man eine Zahl durch Zwei teilt. Bei einer gerade Zahl ist der Rest Null und bei einer ungeraden Zahl ist der Rest Eins. Hat man alle Rechnungen bis zu dem Punkt, wo man Eins durch Zwei teilt durchgeführt, bildet man mit Hilfe der Reste die Binärzahl. Man fängt dabei mit der untersten Zahl an und endet mit der obersten. Zur Veranschaulichung eine Rechnung.“

 

Kriminalistik für die fünften Klassen

Auch in diesem Schuljahr wurde für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 ein Ferienworkshop im Bereich der Naturwissenschaften angeboten. In diesem sollten die Kinder, mittels naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden, beim Lösen eines fiktiven Mordfalls helfen. Der Andrang war groß und daher trafen sich am Samstag, den 17.10.2020 vierzehn Kinder aus verschiedenen fünften Klassen des Helmholtz-Gymnasiums zum Experimentieren und Knobeln in der Schule. (mehr …)

Mitteilung der Schülervertretung

Die Schülervertretung des Helmholtz-Gymnasiums möchte sich hiermit hinter die Entscheidungen der Schulleitung in Bezug auf die Eindämmung der Corona-Pandemie stellen. Wir sind uns bewusst, dass die Maßnahmen, gerade bei diesem sommerlichen Wetter, nicht immer einfach umzusetzen sind. Trotzdem glauben wir an die Verantwortung jedes Einzelnen zur Bewältigung dieser nie da gewesenen Krise. Dies schaffen wir nur gemeinsam und nicht durch Anschuldigungen oder Schuldzuweisungen. Lasst uns alle zusammen mithelfen, diese schwierige Situation durchzustehen.

Eure SV

Die SV wird digital!

Während der letzten SV-Fahrt wurden große Fortschritte gemacht. Besonders im Bereich der sozialen Netzwerke Instagram und Snapchat.

In letzter Zeit wurde uns, der SV, immer mehr bewusst, dass wir die Schülerschaft des Helmholtz-Gymnasiums stärker auf uns aufmerksam machen müssen. Denn, obwohl wir die Stimme der Schülerschaft sind und diese auch in vielen Fällen vertreten, so sind die Schüler sich nicht immer bewusst, was sich hinter diesen Aspekten noch verbirgt.

Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass wir in den sozialen Netzwerken, Instagram und Snapchat, aktiv werden müssen. Wir möchten unsere Mitschüler näher an unsere Events und Aktivitäten heranbringen. Wir möchten ihnen zeigen, was sich hinter den wöchentlichen SV-Stunden und dem Aufwand hinter all den Aktionen verbirgt. Diese versuchen wir, so gut es uns möglich ist, in den Schulalltag einzubinden. Gleichzeitig sollen die Aktionen die Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit auf dem Helmholtz-Gymnasium begleiten.

Dadurch möchten wir Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, aber auch Eltern besser über näherkommende Events und Aktivitäten, wie den anstehenden Pink-Shirt Day am 23.05.2019, informieren.

 

Eure SV

 

sv.helmholtz

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