Unterrichtsentwurf

für ein offenes Lernarrangement
mit Ranger - Einsatz

 

 

Thema der Reihe:

            Untersuchung ganzrationaler Funktionen

 

Thema der Stunde:

Modellierung des Rollverhaltens eines Fußballs auf einer schiefen Ebene

 

I                                             Didaktischer Kommentar zur Reihe und zum Stundenverlauf

II                                          Lernziele

III                                       Tabellarische Sicht über den Stundenverlauf

IV                                       Geplantes Tafelbild

V                                          Folien und Arbeitsblätter

VI                                       Materialien aus der Lernwerkstatt zur Reihe und zur Stunde

 

 


I         Didaktischer Kommentar zur Reihe und zum Stundenverlauf

 

 

Sachanalyse

 

Mit Hilfe eines Ultraschall – Messgerätes, einem sog. Ranger [CBR – Calculator Based Ranger], und eines geeigneten Taschenrechners [TI-89] wird das Rollverhalten eines Fußballs auf einer Aluminium – Profilschiene ["schiefe Ebene"] datenmäßig erfasst. Der TR protokolliert in Abhängigkeit von der Zeit die Entfernung des Balls sowie seine jeweilige Geschwindigkeit. Die zugehörigen Graphen ergeben eine Parabel bzw. lineare Funktion. Zu diesen Graphen lassen sich mathematische Modelle in Form von Funktionsgleichungen ermitteln. Diese ermöglichen es, die Entfernung des Balls und seine Geschwindigkeit nach einer Zeitspanne zu ermitteln, die im Experiment für uns nicht ermittelbar ist:

 

Experiment: nach 3 Sekunden eine Entfernung von 4 m und eine Geschwindigkeit von 3 m/s; mathematisches Modell: nach 60 Sekunden eine Entfernung von ca. 1800 m und eine Geschwindigkeit von gut 200 km/h.

 

Dabei ist zu beachten, dass das mathematische Modell keinen Anspruch auf physikalische Korrektheit erheben kann. Für kurze Zeiträume ist es sicherlich brauchbar. Auf längere Sicht jedoch wirken sich Roll- und Luftwiderstand sowie Turbulenzen und Trägheit des sich drehenden Gegenstandes in einer Weise aus, die aus den minimalen Grunddaten des Rangerexperiments nicht abschätzbar sind. Die realistischen Werte werden deutlich geringer sein als die vom mathematischen Modell vorhergesagten.

 

 

Fachdidaktische Vorentscheidungen: Bemerkungen zur Arbeit in einer Lernwerkstatt

 

Das Material der Lernwerkstatt: Das ABC der ganzrationalen Funktionen lässt sich unter dem Oberbegriff "Selbständiges Lernen im Mathematikunterricht" fassen, ohne Teil des NRW – Projektes SelMa zu sein. Der Umfang des Materials wird aus dem Vorwort [s.u. VI Materialien] sichtbar. Die Arbeit mit dem Material setzt ein, wenn im Unterricht der Ableitungsbegriff und die grundlegenden Ableitungsregeln erarbeitet worden sind. Inhaltlich werden zunächst die Standardthemen rund um die Kurvendiskussion angeboten. Daran schließen sich Erweiterungen, Spiele, Check Up's etc. an. Schwerpunkte der Arbeit sind die folgenden:

 

o                    Die Ss. arbeiten weitestgehend ohne Eingriff der Kursleitung. Sie wählen die Stationen, aber auch die Hilfsmittel (Lehrbücher, Lexika, TR, PC - Software etc.) selbständig aus.

o                    Die neuen Medien stehen als Arbeitshilfsmittel zur Verfügung. Sie umfassen Funktionenplotter, Tabellenkalkulation, CBR (Calculator Based Ranger). CAS – Anwendungen (auf TR oder PC) spielen in diesem Kontext weniger eine Rolle.

o                    Ausgangspunkt ist eine klassische Situation zur Gewinnoptimierung eines Unternehmens. Diese Orientierung an konkreten Anwendungsfragen setzt sich im Erweiterungsteil fort [Station F: Funktionsbestimmungen, W: Abstandsfragen] und wird auch in den Addenda wieder aufgenommen [O: Optimieren, B: Rollversuche mit Fußball].

o                    Im Rahmen der anwendendungsorientierten Fragestellungen werden Sachsituationen auf unterschiedliche Weise modelliert. Die Modelle werden z.T. vorgegeben und sind dann auszuwerten [Station I], oder sie müssen – wie in der heutigen Stunde – erst noch an das Datenmaterial bzw. den Graphen herangetragen werden.

o                    In Einzelfällen werden Ergebnisse aus anderen Lernbereichen der Jahrgangsstufe herangezogen [Station B: Regression als Hilfsmittel aus der Statistik].

o                    Da für diese konkrete Lerngruppe ein Ranger zur Verfügung steht, sind wir in der Lage, konkrete Schülerhandlungen in Echtzeit in einen mathematischen Kontext einzubetten.

o                    Nicht alle Teile sind verbindlich zu bearbeiten. Dies ermöglicht eine sehr individuelle Differenzierung innerhalb der Lerngruppe. Insbesondere im Bereich der Addenda kann für starke und engagierte Ss. weiterführendes Material angeboten werden, das auch schon Ausblicke etwa auf mögliche Facharbeiten in der Jahrgangsstufe 12 zulässt.

o                    Die gesamte Arbeit in der Lernwerkstatt wird von einer individuell auszugestaltenden Dokumentationsmappe begleitet. Dies soll einerseits das Reflektionspotential und Methodenbewusstsein der Ss. erhöhen, und andererseits die erarbeiteten Inhalte für spätere Lernsituationen verfügbar halten. Zudem steht auf diese Weise ein für Ss. und L. handhabbares Element der Leistungsbeurteilung zur Verfügung.

 

 

Bemerkungen zur Lerngruppe

 

Die Lerngruppe besteht aus 24 Mädchen und Jungen, die ich seit Anfang des Schuljahres unterrichte. Es gibt eine für diese Jahrgangsstufe typisch große Leistungsstreuung, sowohl in der Sonstigen Mitarbeit als auch in den Klausuren. Während der bisherigen Arbeit in der Lernwerkstatt hat sich jedoch gezeigt, dass sich gerade "schwächere" [= stillere, langsamere, zurückhaltendere, scheuere?] Ss. ausgesprochen rege, selbstbewusst und erfolgreich in die Gruppenarbeit einbringen. Auch die Möglichkeit der Dokumentation wird von ihnen als neue Chance begriffen. Umgekehrt sehen sich auch "starke" Ss. vor neuen Herausforderungen: Die Vorbereitung auf eine Klausur kostet sie deutlich weniger Zeit als das konsequentes Führen einer Dokumentationsmappe.

 

Die Ss. arbeiten in Kleingruppen zu je 3 – 5 Personen. Alle Gruppen haben die vorbereitenden Stationen (A, W) durchlaufen. Zwei dieser Gruppen werden in einem Extra – Raum das Rollball – Experiment durchführen. Die anderen Gruppen arbeiten in ihrem üblichen Raum eigenständig weiter. Sie werden in den Folgestunden ebenfalls das Experiment durchführen.

 

 

1. Phase: Orientierung, Hinführung zum Thema

 

Während vier der sechs Teilgruppen am Material der Werkstatt arbeiten, begeben sich zwei Gruppen in den Nachbarraum. Dort wird ihnen eine 4 m lange Alu – Profilschiene und ein Fußball vorgestellt. Das Material ist noch nicht Ranger – geeignet aufgebaut. Man kann natürlich den Ball die Schiene herunterrollen lassen, aber: Wenn man die Schiene verlängern könnte, welche Geschwindigkeit würde der Ball nach 1 Minute haben und wie lang müsste die Schiene dann sein? Hier sollten die Ss. durchaus "Werte aus dem Bauch heraus" nennen.

 

 

2. Phase: Planung des Experiments (Problematisierung 1)

 

Im gemeinsamen Unterrichtsgespräch klären alle Beteiligten, welche Möglichkeiten man hat, um wenigstens eine ungefähre Vorstellung von der Größenordnung der gesuchten Werte zu erhalten. Dies beinhaltet zunächst das Erfassen der Daten für die 4m – Schiene mit Hilfe des Rangers und anschließend die "Hochrechnung" dieser Daten. Welche(s) Verfahren hier erwähnt wird, kann offen bleiben. Wir verabreden, dass die Ss. ihr Datenmaterial vor der Hochrechnung mit dem L. besprechen und analysieren. Die Frage nach Störgrößen bzw. der physikalischen Korrektheit einer solchen Hochrechnung kann hier thematisiert werden, falls die Ss. das Thema anschneiden. Sonst wird es auf die Modellkritik am Ende der Stunde verschoben.

 

 

3. Phase: Experiment (Erarbeitung 1)

 

Die Ss. bauen nun die Schiene auf, justieren den Ranger und lassen den Ball rollen. Der zur Entfernung gehörende Graph ist als OHP – Bild sichtbar (TR mit ViewScreen). Da der Ranger zu Beginn eines solchen Experiments nicht genau genug ausgerichtet ist, werden die ersten 1 – 2 Versuch in der Regel nicht zufrieden stellen. Dies ist (von L) durchaus erwünscht. So sind die Ss. gezwungen, nach Verbesserungen zu suchen, bis sie plausible Ergebnisse (im Sinne von Phase 2) erhalten. Im Rahmen dieser Phase wird zwischen Entfernungsdiagramm und Geschwindigkeitsdiagramm gewechselt. Beide Darstellungen sind im Prinzip bekannt.

 

 

4. Phase: Auswertung 1 (Sicherung 1)

 

Das Entfernungs- und das Geschwindigkeitsdiagramm werden in ihren Teilabschnitten [Ruhephase, Rollphase, Ende der Schiene - Ausrollen] beschrieben, als Skizze von den Ss. an der Tafel festgehalten und beschriftet. Insbesondere werden die "eigentlich relevanten" Teilabschnitte herausgestellt und mit typischen Funktionenklassen in Zusammenhang gebracht: Parabel und Gerade. Der inhaltliche Zusammenhang (Funktion und ihre Ableitung) wird ebenfalls herausgestellt. Es soll deutlich werden, dass das gewonnene Datenmaterial für sich allein kein stichhaltiger Nachweis für das parabolische bzw. lineare Verhalten des Balls darstellt, dass aber der inhaltliche Zusammenhang diese Vermutung unterstützt.

Falls das Datenmaterial nicht plausibel ist, kann als Unterstützung ein Satz von vier unterschiedlichen Graphen in die Gruppe gegeben werden, aus dem der "typische" Graph herauszusuchen ist.

 

 


5. Phase: Modellierung (Erarbeitung 2)

 

Um den Ss. eine brauchbare Grundlage für die weitere Arbeit zu geben, erhalten alle einen vorbereiteten Datensatz samt Diagramm, der dem in der laufenden Stunde ermittelten Datenmaterial entspricht. Dazu gehören die tabellarisch erfassten Messwerte und ein aufgrund dieser Messwerte erstelltes EXCEL – Diagramm. Die Ss. erhalten sowohl eine Papierversion als auch eine PC – Version. Die Papierversion hilft, den Übergang von den Ranger – Daten zur EXCEL – Tabelle zu verdeutlichen. Zudem und vor allem lässt sich auf dem Papier mit Hilfe eines Steigungsdreiecks sehr schnell ein Schätzwert für die Endgeschwindigkeit ermitteln.

 

Es ist nicht auszuschließen, dass schon an dieser Stelle Ss. auf die Beschränktheit des Datenmaterials und die Unübersichtlichkeit der physikalischen Abläufe hinweisen (s.o. Sachanalyse). Die Hinweise sollten konkretisiert werden, aber nicht zu einer Diskussion über physikalische Modellierungen führen.

 

HINWEIS: Für Lerngruppen, die Erfahrung im Umgang mit leistungsfähigen Taschenrechnern haben (ab TI-83 aufwärts), können die Modellierungsüberlegungen ohne vorbereitetes Parallelmaterial begonnen werden, da dann die Regressionslinien direkt vom TR erzeugt werden. Ebenfalls als Variante ist die sofortige Übertragung des selbst erzeugten Datenmaterials auf den PC in eine EXCEL – Tabelle. Dazu müsste allerdings die noch in der Erprobung befindliche TI – CellSheet – Technik benutzt werden. Beide Varianten stehen mir derzeit nicht zur Verfügung.

 

Die Ss. arbeiten nun in ihren Kleingruppen oder unter weiterer Aufspaltung an dem gestellten Problem. Es muss im Vorfeld offen bleiben, welche Überlegungen die Ss. anstellen. Als mögliche Strategien bieten sich an:

 

o                    Die Endgeschwindigkeit des Fußballs wird überschlagen aufgrund des EXCEL – Diagramms mit Hilfe einer Dreisatzüberlegung (Steigungsdreieck).

o                    EXCEL – Trendlinien (Regressionslinien) werden in die beiden Diagramme eingefügt. Die zugehörige EXCEL – Technik ist im Prinzip bekannt, gehört aber nicht zu den geübten Unterrichtsbestandteilen. Falls Ss. diesen Weg einschlagen, muss man bei der Anzeige der zugehörigen Regressionsgleichungen nachhelfen. Das Ausrechnen der Werte dreg(60) bzw. vreg(60) ist hingegen klassischer Unterrichtsstoff.

o                    Aufgrund von drei bzw. zwei ausgewählten Punkten werden die beiden Funktionsgleichungen algebraisch ermittelt (Punktprobe). Bei der Parabel könnte auch eine Scheitelpunktsüberlegung ins Spiel gebracht werden.

 

 

6. Phase: Auswertung 2

 

Auch diese Phase hängt von den Ideen der Ss. ab. Es wird angestrebt, dass zumindest 1 Lösung von einem S. vorgestellt wird. Da die Überschlagslösung sehr einsichtig ist – sobald man sie eingesehen hat –, ist diese Variante eine gute Kandidatin für eine erste Lösung. Sollte andererseits z.B. eine auf Regression basierende Lösung vorliegen, wird man der entsprechenden Gruppe die Freude am Vorstellen ihres Ergebnisses nicht nehmen wollen. Da die PC's im Netz arbeiten, können auch in diesem Fall die Arbeitsergebnisse (Trendlinien, Funktionsgleichungen) über den Zentralrechner und Beamer von der ganzen Gruppe betrachtet werden. Je nach Zeitumfang wird zu thematisieren sein, welches Datenmaterial der Regression zugrund lag und wie man gegebenenfalls die Regression auf die relevanten Datenmengen beschränken kann.

 

Falls sich im Rahmen der bisherigen Phasen keine Hinweise auf die begrenzte Vorhersagekraft des ermittelten mathematischen Modells ergeben haben, wird die Plausibilität der Ergebnisse an dieser Stelle betrachtet.

 

 


7. Phase: Sicherung, Ausblick, Hausaufgabe

 

Je nach Verlauf der Auswertung in Phase 7 ergeben sich unterschiedliche Varianten:

 

o                    Ein auf Überschlagsüberlegungen beruhendes Ergebnis dient als Kontroll- und Korrekturwert zu den Schätzungen der Ss. in Phase 5. Die dort aufgeworfenen Frage hätte zumindest eine erste abgesicherte Antwort erhalten. Mögliche Anschlussaufgabe: Erkundung eines algebraischen Verfahrens. (Die EXCEL – Daten stehen den Ss. zu Hause nicht zur Verfügung.)

o                    Falls ein Ergebnis auf Basis von Trendlinien erzielt wurde, bietet sich der Hinweis auf die übersichtliche Situation beim Geschwindigkeitsgraphen an. Als Hausaufgabe bietet sich dann die Überschlagsrechung an.

o                    Wurden nur Trendlinien ermittelt, aber keine Funktionsgleichungen, sollte zumindest der Datenbereich für diese Linien diskutiert werden.

o                    In jedem Fall ist der Ablauf der Stunde in der Dokumentationsmappe festzuhalten. Als Unterstützung der Nacharbeit erhalten die Ss. die Unterlagen Lernwerkstatt zu Station B.

 

 

 

II         Lernziele:

 

 

Die SchülerInnen sollen ...

 

1.                  einen physikalischen Ablauf datenmäßig erfassen, einen geeigneten Versuchsaufbau planen und umsetzen und aus mehreren Messungen plausible Messreihen auswählen,

 

2.                  das gewonnene Datenmaterial [Graphen] beschreiben und interpretieren, indem sie wesentliche Abschnitte der erhaltenen Graphen beschreiben, Grundtypen mathematischer Funktionen in den Graphen aufweisen [parabolisch, linear] und den Phasen des Experiments zuordnen sowie den algebraischen Zusammenhang zwischen den Graphen erläutern [Funktion und ihre Ableitung],

 

3.                  die gegebene Sachsituation mathematisch modellieren, indem sie zu gegebenen Daten [Graphen] Funktionsterme ermitteln oder zeichnerische Analysen vornehmen [Überschlagsrechnungen im linearen Modell],

 

4.                  konkrete Fragen der physikalischen Realität aufgrund des von ihnen selber ihres entwickelten Modells beantworten, indem sie aufgrund der vorliegenden Messergebnisse für 4 Sekunden begründete Aussagen über die Situation nach 60 Sekunden machen.

 

 

Die hier aufgeführten Lernziele beschränken sich auf konkrete inhaltliche Aspekte der anstehenden Stunde und deren Bezug zu allgemeineren mathematischen Kompetenzen. Der Bezug zu den zentralen Ideen im Sinne des Lehrplans Mathematik Sekundarstufe II, Kap. 1.1 ist dabei deutlich erkennbar. Nicht ausformuliert wurden diejenigen Ziele, die sich aus Richtlinienvorgaben 1.3.2 ("Persönliche Entfaltung und soziale Verantwortlichkeit") ergeben und ebenfalls im Lehrplan ihren Niederschlag gefunden haben (vgl. Lehrplan, S. 6). Dass gerade die Arbeit in einer Lernwerkstatt kooperatives und soziales Lernen unterstützt, geht aus den Ausführungen in Teil I hervor.

 


III         Tabellarischer Stundenverlauf

 

 

Phase

Inhalt

Sozialform

Medien

1. Orientierung

Weg und Geschwindigkeit eines Fußballs nach 1 Minute

L - Info

Profilschiene, Ball

2. Problematisierung 1

Mögliche Versuchsabläufe diskutieren: Erfassen und Hochrechnen von Daten

UG

Profilschiene, Ball

Ranger

3. Experiment
(Erarbeitung 1)

Experiment aufbauen und Daten ermitteln

GA

Ranger, Profilschiene, Ball

4. Auswertung 1
(Sicherung 1)

Daten auswerten und Ergebnisse an der Tafel festhalten

UG

OHP

Tafel

5. Modellierung
(Erarbeitung 2)

Was ist nach 1 Minute los?

Modellieren der Situation,

mögliche Strategien:
Überschlag anhand von Folie 2
oder EXCEL – Trendlinien

oder Ansätze zur algebraischen Ermittlung von Funktionsgleichungen (Punktproben)

 

AG

OHP, Folie 2

AB Folie + Daten

PC

6. Auswertung 2

Diskussion einer möglichen Lösung

SV

UG

OHP, Folie 2

PC mit Beamer

8. Sicherung, Ausblick, HA

Varianten zur Modellierung, die in Phase 7 nicht besprochen wurden

UG

L-Info

AB Station B

 

 

 

IV         Geplantes Tafelbild

 

 

 

 

Skizze zum Rollball – Experiment

 

Entfernungsdiagramm

 

Anmerkungen, Markierungen
zu relevanten Punkten und Abschnitten,
Funktionstyp: parabolisch

 

 

 

 

Skizze zum Rollball – Experiment

 

Geschwindigkeitsdiagramm

 

Anmerkungen, Markierungen
zu relevanten Punkten und Abschnitten,

Funktionstyp: linear,

Ableitungsfunktion zur Entfernungsfunktion

 

 

Mathematisches Modell:

 

o               Überschlag, EXCEL _ Diagramm

o               Regression, Trendlinie

o               Funktionsgleichung aus 3 bzw. 2 Punkten

 

Ergebnis:

 

d(60) » 1800 m

v(60) » 200 km/h

 

Plausible Werte?

 

Unklar, da abhängig von Roll- und Luftwiderstand

 


V         Folien und Arbeitsblätter

 

 

Folie 1: Mögliche Ergebnisse eines Rollball – Experiments

 

 

Folie 2: Typisches Ergebnis (Muster) eines Rollballexperiments: EXCEL – Diagramm mit Entfernungs- und Geschwindigkeitsgraph

 

 

Arbeitsblatt 1: EXCEL – Diagramm (s. Folie 2) samt zugehörigem Datensatz

 

 

Arbeitsblatt 2: Station B der Lernwerkstatt - Materialien

 

[s.u. VI Materialien aus der Lernwerkstatt]

 

 


VI         Materialien aus der Lernwerkstatt zur Reihe und zur Stunde

 

 

Bei den hier beigefügten Materialien handelt es sich Arbeitsunterlagen für die Ss. aus der dieser Reihe zugrundeliegenden Lernwerkstatt: Das ABC der ganzrationalen Funktionen. Konzept und Materialien stammen von Bärbel Barzel, Ines Fröhlich und Sibylle Stachniss-Carp. Allerdings wurden die Materialien z.T. deutlich überarbeitet. Weitere Informationen und Abbildungen wurden aus dem Handbuch zur Benutzung des CBR von Texas Instruments übernommen.

 

 

Vorwort zur Lernwerkstatt

 

Das Vorwort bietet eine Sicht über das gesamte in der Lernwerkstatt zum Einsatz kommende Material. Es liefert darüber hinaus Hinweise, welche Selbstkontroll- und Sicherungsfunktionen für die Ss. vorhanden sind.

 

 

Station A: Ich gehe auf Abstand

 

Station A gehört zu Grundlagen der Lernwerkstatt. Es thematisiert die grundlegenden Zusammenhänge bei der graphischen Darstellung von Abstandssituationen. Dabei werden sowohl Entfernungs- als auch Geschwindigkeitsdiagramme benutzt. Den Schluss bildet eine Übung zur wechselseitigen Beziehung beider Diagrammarten.

 

 

Station W: Walk don't run

 

In dieser Station wird der Ranger eingeführt. Zentral ist die zeitliche Parallelität von körperlicher Bewegung und graphischer Darstellung. Das matching hat nicht allein einen hohen Unterhaltungswert, gerade wenn es um das Nachlaufen eines Geschwindigkeitsgraphen geht, sondern regt auch spontane und intensive Diskussionen über den Zusammenhang von Bewegung und Diagramm an.

 

 

Station B: BallSpurtVerein

 

Diese Station ist das Pendant zur hier vorgeführten Stunde. Material und Fragestellungen sind so aufbereitet, dass TI (83 oder höher) – erfahrene Ss. auch selbständig an dem Rollball – Experiment arbeiten können.

 

 

Hinweise zum Umgang mit einem Ranger

 

Diese Hinweise liegen nur im Resource Center aus. Lerngruppen, in denen ein TI (83 oder höher) eingeführt ist, können mit diesen Hinweisen die Stationen W und B [s.o.] weitgehend selbstständig bearbeiten.