Neue Medien
im Mathematikunterricht

- Hinweise zur Handhabung und zu typischen Anwendungssituationen -
Mathematik
am
Helmholtz

 

  Der Kernlehrplan Mathematik formuliert eine Reihe von Anforderungen für den Einsatz Neuer Medien. Diese schließen ein
  • Tabellenkalkulation
  • Dynamische Geometrie
  • Funktionenplotter
Die genannten Anforderungen lassen sich einerseits am PC umsetzen. Will man jedoch ein Arbeitsmittel einsetzen, das durchgehend im Untericht und zu Hause zur Verfügung steht, wird man eine Taschenrechnerlösung anstreben. Im Folgenden finden sich daher Hinweise sowohl zur Arbeit mit PC-Programmen als auch mit Taschenrechnern, insbesondere dem am Helmholtz-Gymnasium ab Klasse 7 verbindlichen ti-84 plus.
 
Workshop-
Materialien
Zu einer Reihe der hier behandelten Themen liegen Powerpoint-Präsentationen vor, die die jeweils vorgestellten Beispiele für Softwareanwendungen erläutern. (Die Arbeit an diesem Baustein ruht zur Zeit.)

Arbeit mit
dem PC

 

 

 
EXCEL Einführung in EXCEL in der Klasse 5

Eine Reihe von Arbeitsblättern zeigt, wie schon in der Erprobungsstufe sinnvoll mit einer Tabellenkalkulation gearbeitet werden kann.

Allgemeine Einführung in EXCEL

Eine allgemeine Einführung, wie man erste Tabellen und graphische Darstellungen erzeugt. Dies schließt absolute und relative Verweise sowie Kopierfunktionen ein.

  Häufig benutzte
- und weniger häufig benutzt, aber nützliche -
Funktionen
  • ZUFALLSZAHL()
  • WENN(...;...;...)
  • ZÄHLENWENN(...;...)
  • SVERWEIS(...;...;...)
  • ...
  Dynamisierung von EXCEL Mit Hilfe von Bildlaufleisten (Schiebern, ScrollBars) und Befehlsschaltflächen können EXCEL-Tabellen sehr komfortabel dynamisch gestaltet werden.
  Matrizen in EXCEL Im Gegensatz zur üblichen Arbeit mit Tabellen und Diagrammen müssen bei der Arbeit mit Matrizen zwei, drei Eigenarten beachtet werden, sonst schaut man verdutzt und -ärgert.
Zudem liefert EXCEL keine Gauss-Jordan-Form (Diagonalform). Braucht man diese Operationen, z.B. beim Lösen von LGS, muss man auf ein CAS-System ausweichen.

  Iterationen mit EXCEL

Will man z.B. die Ergebnisse von mehreren 400er-Serien AUFADDIEREN, dann muss der ITERATIONS-Modus von EXCEL gewählt werden (s. rechts).
Der Neustart wird über eine Extrazelle gesteuert: Erst werden alle Ergebnisse "gelöscht", danach gibt man das Kommando für die neue Folge von 400er-Serien.


In der Regel iteriert EXCEL nicht, d.h. in der Zelle A1 kann ich keine Formel eingeben, in der auf die Zelle A1 Bezug genommen wird. Im Menue

"Extras - Optionen - Berechnung"

kann jedoch die Iteration erlaubt werden. Die Anzahl der Iterationsschritte wird auf 1 gesetzt.
 

Beispiele:

     
Dynageo Einführung in Dynageo  
  Vertiefung  
      
GeoGebra Einführung in GeoGebra  
  Anwendungsbeispiele  
      
Derive Einführung in DERIVE  
  Vertiefung  
     
MuPAD Der erste Kontakt

Die beiden Beispiele geben einen ersten Einblick in die unterrichtlichen Möglichkeiten, die MuPAD bietet. Sie sind im Rahmen eines Kurses zur Koordinatengeometrie in der Klasse 11 entstanden.
  • Plotten eines Fahrrads
  • Brechnung und Plotten eines Umkreises
  • Ein Tangentenproblem
     

Arbeit mit
Taschen-
rechnern

 

 
 
ti-84 Einführung in den ti-84  
  Typische Anwendungssituationen
  • Listen im Koordinatensystem Plotten und so z.B. Daten oder "Figuren" darstellen
  • Funktionsgraphen durch gegebene Punkte legen
     
ti - voyage 200 Lösen linearer Gleichungen

Anhand übersichtlicher Fragestellungen werden grundlegende Fähigkeiten eines GTR bzw. eines CAR erkundet.
  • Ausprobieren durch Einsetzen von Zahlen in Terme
  • Erstellen von Wertetabellen und Vergelich der Werte
  • Graphische Lösung im Koordinatensystem
  • Äquivalenzumformungen
  • Lösung "auf Knopfdruck"
  Parabeln und quadratische Gleichungen

Eine Einführung in die klassische Ideeenwelt der Klasse 9 mit Hilfe des v200

Unterrichtssequenzen im Rahmen des Projekts SINUS TRANSFER

(i.Vorb.)
 
  Anwendungen der Differentialrechnung

Die ersten Anwendungen der Differentialrechnung in der Klasse 12 werden mit dem v200 durchgeführt. Es zeigt sich, dass man von klassischen Lehrbuchaufgaben ausgehen kann und von dort zu erweiterten Fragestellungen kommt, deren Lösung erst mit technischer Unterstützung gelingt.
  • Kurvendiskussion im Rahmen von Kostenfunktionen
  • Steckbriefaufgaben rund um Trassierungsprobleme
  • Berechnung der Länge von Parabelbögen bei Flugsituationen
  • Kurvenscharen mit Ortslinien
  • Extremwertaufgaben einschließlich Funktionen in zwei Variablen
Standardisierung von Binomialverteilungen


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