Mathematik-Olympiade

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Auf in die dritte Runde

Mathematik-Olympiade: Zehn Bielefelder Teilnehmer fahren am 26. Februar nach Krefeld


VON KILIAN DRESCHER

Bielefeld. Die 50. Ausgabe der Mathematik-Olympiade verlässt Bielefelder Boden. 29 Schülerinnen und Schüler, darunter zehn Erstplatzierte, bekamen in der kleinen Aula des Helmholtz-Gymnasiums Urkunden und Preise.

„Die natürlichen Zahlen von 1 bis 15 sollen so in einer Reihe aufgeschrieben werden, dass jede der fünfzehn Zahlen genau einmal vorkommt und die Summe je zwei benachbarter Zahlen eine Quadratzahl ist. Bestimmen Sie alle Möglichkeiten!“. So lautete eine Aufgabe für die neunten Klassen bei der Mathematik-Olympiade. Das ist allerdings nur eine von vielen kniffligen Hürden, die es zu überwinden galt. Inga Kristin Pörschke, Chemie- und Mathelehrerin am Helmholtz-Gymnasium sowie Regionalkoordinatorin des Landesverbandes Mathematikwettbewerbe NRW, sprach von außerordentlichen Leistungen der Schüler. Außerdem müsse Mathematik nicht zwangsläufig mit Zahlen zu tun haben. Vielmehr ginge es um Beweise und Herleitungen. Dies tat Kai-Uwe Bux von der Mathematik-Fakultät der Universität Bielefeld anschließend in einem 20-minütigen Vortrag.

Insgesamt stellen sich jährlich knapp 17.000 Jugendliche aller Jahrgänge dem Wettbewerb für kluge Köpfe. Damit ist die Mathe-Olympiade der landesweit teilnehmerstärkste wissenschaftliche Schülerwettbewerb.

Unter den 600 weiterführenden Schulen nahmen auch zehn Gymnasien aus Bielefeld teil. 321 Schüler bearbeiteten an ihren jeweiligen Schulen die Aufgaben der ersten Runde. 87 Schüler zogen anschließend in Runde zwei ein. Die Klausur dauerte insgesamt vier Stunden.

Für die dritte Runde, die für alle Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen am 26. Februar in Krefeld ausgetragen wird, qualifizierten sich zehn Schüler. Die Teilnehmer besuchen das Ceciliengymnasium, Friedrich-von-Bodelschwingh-Gymnasium, Georg-Müller-Schule, Hans-Ehrenberg-Schule, Helmholtz-Gymnasium sowie das Ratsgymnasium. Kommen die jungen Genies hier weiter, geht es zur Bundesrunde nach Trier vom 8. bis 11. Mai. Hier wird die Mathematik-Olympiade zudem mit dem Bundeswettbewerb der Mathematik zusammengelegt.

Dann stellt sich heraus, wer Deutschland bei der diesjährigen Internationalen Mathematik-Olympiade in Amsterdam vom 13. bis 24. Juli vertritt.

Mathe-Olympiade

So sehen Sieger aus: Arndt Bodenberger, Alina Hoffmann, Viktoria Lingert, See-Rhim Kim, Oliver Lohr (HG, Klasse 7d), Fabian Brüggemann, Swante Scholz (HG, Jg. 12), Katharina Lange, Anne Dorothea Rubel, Jonas Knapp und Regionalkoordinatorin Inga Kristin Pörschke (v.v.l.) fahren zur dritten Runde nach Krefeld.

Foto: Kilian Drescher

Artikel der NW

 

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